Kleidung wählen, die sich vielseitig kombinieren lässt

Landschaftsillustration

Beim Packen für eine Reise lohnt es sich, Kleidung nicht einzeln, sondern als Ganzes zu betrachten. Stücke, die sich untereinander gut kombinieren lassen, ergeben aus wenigen Teilen viele verschiedene Outfits. Das spart nicht nur Platz im Koffer, sondern erleichtert auch die Entscheidung am Morgen, wenn man sich nicht lange mit der Auswahl aufhalten möchte.

Farben und Schnitte abstimmen

Eine begrenzte Farbpalette ist dabei der einfachste Ansatz. Wer sich auf zwei oder drei Grundfarben festlegt, kann Hosen, Oberteile und eine Jacke beliebig miteinander tauschen, ohne dass etwas unpassend wirkt. Gemusterte Stücke lassen sich gezielt als Ausnahme einsetzen, während der Großteil der Kleidung schlicht und kombinierbar bleibt. So entsteht aus wenigen Teilen eine erstaunlich große Auswahl an möglichen Kombinationen.

Auch bei den Schnitten hilft es, auf Vielseitigkeit zu achten. Ein Kleidungsstück, das sowohl leger als auch etwas eleganter getragen werden kann, deckt gleich mehrere Anlässe ab und macht ein zusätzliches, nur für einen einzigen Zweck gedachtes Teil überflüssig, das sonst unnötig Platz im Sackerl oder Koffer einnehmen würde. Gerade auf kürzeren Reisen zahlt sich diese Vielseitigkeit besonders aus.

Es empfiehlt sich, vor der Abreise gedanklich ein paar Kombinationen durchzugehen und zu prüfen, ob wirklich jedes Teil zu mehreren anderen passt. Bleibt ein Stück übrig, das sich nirgendwo einfügt, lohnt es sich, dieses zu Hause zu lassen, statt es aus Gewohnheit trotzdem einzupacken. Diese kurze Kontrolle dauert nur wenige Minuten, spart aber unnötigen Ballast im Koffer.

Mit einer durchdachten Auswahl an kombinierbarer Kleidung wird der Koffer insgesamt leichter, und die Reise wirkt von Anfang an entspannter. Wer diese Methode einmal ausprobiert hat, wird beim nächsten Packen von selbst wieder darauf zurückgreifen, weil sie schlicht Zeit und Nerven spart. Mit der Zeit wird diese Auswahl fast automatisch getroffen, ohne großes Nachdenken.